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Thermografische Inspektion von PV-Anlagen



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Die thermografische Inspektion ermöglicht es, den Zustand Ihrer Photovoltaikanlage schnell und zuverlässig zu beurteilen. Besonders bei unerwarteten Leistungsabfällen hilft sie dabei, mögliche Ursachen gezielt einzugrenzen.

Das Verfahren basiert darauf, dass Wärme dort entsteht, wo elektrische Energie nicht korrekt abgeführt wird. Diese Temperaturunterschiede werden im Wärmebild sichtbar und machen selbst kleinste Auffälligkeiten erkennbar.

Technische Voraussetzungen

Eine aussagekräftige thermografische Analyse erfordert hochwertige Messtechnik und Erfahrung in der Auswertung der Daten.
  • Einsatz hochsensibler Wärmebildkameras mit sehr hoher Temperaturauflösung
  • Kombination mit leistungsstarken Sichtkameras (bis zu 200-facher Zoom)
  • Präzise Positionierung der Drohne auch bei großen Anlagen
  • Gezielte Detailanalyse einzelner Module aus sicherer Distanz

Warum Fachwissen entscheidend ist

Thermografie wirkt auf den ersten Blick einfach, stellt in der Praxis jedoch hohe Anforderungen an Durchführung und Interpretation.

Damit Defekte sichtbar werden, muss die Anlage unter geeigneten Bedingungen betrieben werden. In der Regel bedeutet das: ausreichend Sonneneinstrahlung und aktive Stromproduktion.

Gleichzeitig entstehen durch Sonneneinstrahlung und Umgebung Reflexionen, die das Wärmebild beeinflussen können. Zusätzlich lässt die Glasabdeckung der Module kein Infrarotlicht direkt durch.

Das bedeutet: Nicht der Defekt selbst ist sichtbar, sondern die dadurch verursachte Erwärmung der Moduloberfläche. Diese Temperaturunterschiede sind oft sehr gering und können durch Wind zusätzlich verfälscht werden.

Eine zuverlässige Auswertung erfordert daher Erfahrung und geeignete Technik, um echte Defekte von äußeren Einflüssen unterscheiden zu können.

Was wird sichtbar?

Auffälligkeiten im Wärmebild sind nicht immer eindeutig einem Defekt zuzuordnen. Mögliche Ursachen können sein:
  • Defekte oder beschädigte Module
  • Verschmutzungen oder Teilverschattungen
  • PID-Effekte (Potential Induced Degradation)
  • Korrosion oder Kontaktprobleme
  • Glasbruch oder mechanische Schäden

Durch die Kombination von Wärmebild und hochauflösendem Sichtbild können diese Auffälligkeiten zuverlässig eingeordnet werden.

Ablauf der Inspektion

  • Flugplanung: Einholen notwendiger Genehmigungen, Wetteranalyse und Festlegung der Flugroute
  • Durchführung: Absicherung vor Ort, Einweisung beteiligter Personen, Befliegung der Anlage und Aufnahme von Wärme- und Sichtbildern
  • Auswertung: Analyse der Daten und Erstellung eines detaillierten Berichts mit klaren Handlungsempfehlungen

Ihr Vorteil

  • Effiziente, sichere und präzise Analyse ohne Eingriff in den laufenden Betrieb
  • Klare Bewertung des Anlagenzustands
  • Fundierte Grundlage für Reparatur- oder Wartungsmaßnahmen